Seine Geschichte

1940 – 1941:

Planung der Anlage

8. September 1941:

Beginn der Bauarbeiten

September 1942:

Die Bauleitung nimmt grundlegende Projektänderungen vor. Sie lässt den Unterkunftstrakt nun beim Lago Scuro errichten, wo er sich auch heute befindet (Fort-Abschnitt B). Ein neues Bauprogramm wird ausgearbeitet.

Oktober 1942:

Die Bauleitung entscheidet, in der Batterie West bis zur Lieferung der 15 cm Bunkerkanonen zwei mobile 10.5 cm Kanonen provisorisch einzubauen.

Juli 1943:

Baubeginn beim Fort Abschnitt B (Unterkunftsteil und Haupteingang). Zwei 10.5 cm Kanonen sind schussbereit.

Oktober 1943:

Zwei weitere 10.5 cm Kanonen werden eingebaut, womit alle vier Geschützstellungen provisorisch mit diesem Kaliber ausgerüstet sind. 

Oktober 1944:

Die 15 cm Bunkerkanonen werden anstelle der provisorischen 10.5 cm Kanonen eingebaut. Sie sind Ende Oktober schussbereit.

12. Dezember 1944:

Provisorische Übergabe des Fort-Abschnitts A an die Truppe (Festungsartilleriekompanie 27).

31. Juli 1945:

Der Fort-Abschnitt A ist fertig gestellt.

Dezember 1945:

Abschluss der zweiten Bauetappe (Fort-Abschnitt B).

6. März 1946:

Schlussabrechnung für den Bauabschnitt B: Der Bau der gesamten Anlage kostete insgesamt 10 Mio. Franken – fast das Doppelte des ursprünglich budgetierten Betrages.

1958 – 1959:

Ausarbeitung von Ausbauplänen, die den Einbau von zwei weiteren Bunkerkanonen für mehr als 6 Mio. Franken vorgesehen hätten. Keiner dieser Pläne wird jemals verwirklicht.

1997:

Letzter Wiederholungskurs der Festungsartilleriekompanie I/6 im Werk «Sasso da Pigna».

1999:

Aufhebung der Geheimhaltung

2006:

Beginn der Umbauarbeiten für die Transformation des Werkes zur Themenwelt SASSO SAN GOTTARDO